Die Fütterung im Frühling


Was macht der Frühling mit dem Pferd?

Noch bevor die Tage sichtbar länger werden, stellen sich innerlich unsere Pferde bereits um. Der Fellwechsel beginnt. Eine für den Körper anstrengende Phase beginnt. Diese Phase verbraucht deutlich mehr und andere Nährstoffe wie noch zuvor. Während es im Winter eher um den Erhalt der Substanz geht, geht es nun darum den Stoffwechsel zu mobilisieren. Ein sichtbares Zeichen davon, dass der Stoffwechsel müde wird ist, dass der Fellwechsel nur mühsam vonstattengeht. Das heisst er dauert zu lange und das Pferd hat sichtbar Mühe damit das alte Fell loszuwerden. Nicht nur das Alter ist ein möglicher Grund dafür, sondern auch eine Leber die etwas müde ist, und Nährstoffe die dem Körper fehlen zehren hier an den Reserven.
Gutes können Sie nun tun mit einer Anregung des Stoffwechsels durch Bitterstoffe. Diese sind Gold Wert und sorgen mit einer vermehrten Anregung der Verdauungssäfte auch für eine gesunde Darmflora. Diese ist als Sitz des Immunsystems für Störungen besonders anfällig. Ist Ihr Pferd anfällig für Kotwasser, versuchen Sie Beruhigung in den gestressten Darm zu bekommen, mit einer Kur
«Darm Wohl». Machen eher Blähungen dem Pferd das Leben schwer wählen Sie das «Verdauungstrio» aus den hochwirksamen Anis, Fenchel und Kümmelsamen.

  

Sinn macht im Frühling auch eine Ausleitung der Schadstoffe und Anregung des Lympfflusses mit «Alles im Fluss».
Dessen Algen, Wurzeln und Gesteinsmehl regen das ganze System zur Mitarbeit an, damit Stauungen im Körper und dicke Beine der Vergangenheit angehören.

Um dem Pferd genügend Nährstoffe zuzuführen eignen sich unsere «Wildsamen» hervorragend dazu.
Sie liefern bestens verwertbare und hochverdauliche Energie, um den Körper mit gesunden Fetten zu versorgen. In den Samen steckt die Kraft die später in der ganzen Pflanze zu finden ist.
So viele Wirkstoffe aus einem winzigen Samen, das sind die reinsten Wunderwerke der Natur.
Nicht wegzudenken sind auch die beliebten
«Saisonkräuter», herrliche Powerpflanzen die immer passend zu der jeweiligen Jahreszeit gemischt werden. Es wäre schön, hätten wir diese Vielfalt noch auf unseren Weiden, zur freien Verfügung für unsere Vierbeiner.
In Wirklichkeit müssen wir meist mit viel Einseitigkeit als Bodenbewuchs leben, nutzlose Placken und giftiger Hahnenfuss allem vorweg.
Denken Sie daran, alle Unstimmigkeiten, Symptome, oder gar Krankheiten fangen immer damit an, dass der Nährstoffhaushalt nicht (mehr) stimmt.
An der Ernährung liegt alles, bei Menschen wie beim Tier.


Wenn Sie Hilfe brauchen bei der Wahl der richtigen Futtermittel oder eine Gesundheitsberatung wünschen, wir sind gerne für Sie da.
Wir lieben Kräuter- und zeigen Ihnen mit Freude was man damit alles machen kann!

Wir wünschen Ihnen einen tollen Frühling mit Ihren Tieren!
Herzliche Grüsse Claudia Andry, Geschäftsführerin