Kräuterfibel

Anis


Anis hat vielfältige und intensive Wirkungen auf den Körper des Pferdes. Die Muskulatur des Verdauungstraktes entspannt sich, Krämpfe können gelöst werden und Gasansammlungen weitertransportiert. Anis ist daher gut geeignet um für Krampfkoliken anfällige Pferde prophylaktisch zu versorgen oder die Nachbehandlung einer Kolik zu unterstützen.

Anis ist auch ein Lungenwirksames Kraut und wird gegeben um festsitzenden Schleim zu verflüssigen der somit leichter abtransportiert werden kann. Pferde fressen Anis in der Regel sehr gerne.

Bockshornkleesamen


Bockshornklee ist als Arzneipflanze für die verschiedensten Anwendungsgebiete gebräuchlich. Der nahrhafte Samen wird verwendet zur Gewichtszunahme nach Krankheiten, als Appetitanreger und Stärkungsmittel.

Er soll auch antidiabetisch wirken und den Cholesterinspiegel des Blutes senken. Bei Pferden oft enthalten in „Seniorenmischungen“.

Brennnessel


Die Brennnessel ist eine hervorragende Stoffwechselpflanze. Vor allem als Frühjahrskur wirkt sie Wunder, indem sie die Schlacken aus dem Körper spült.

Sie wirkt blutreinigend, blutbildend, Stoffwechselfördernd, hilft bei Harnwegserkrankungen, Frühjahrsmüdigkeit und Nierenschwäche.

Fenchelsamen


Kann Krämpfe und Blähungen lösen, daher ebenfalls geeignet für Kolikanfällige Pferde. Seine ätherischen Öle fördern den Auswurf bei Bronchitis, wirken entzündungshemmend und harntreibend.

Hagebutte


Durch Ihren enormen Vitamin C Gehalt bewirkt die Hagebutte eine Steigerung der Abwehrkräfte.

Hagebutte wird gefüttert nach Infektionskrankheiten, im Alter, als Frühjahrskur im Haarwechsel oder als gesunde Zugabe im Mash. Die Blutreinigende Kraft verspricht Besserung bei Arthrose und Gelenkbeschwerden.

Indische Flohsamen


Flohsamen haben die Fähigkeit im Wasser stark zu quellen. Sie können Sandteilchen aus dem Verdauungstrakt aufnehmen, daher ideal bei Sand- und Anschoppungskolik und zum ausschwemmen von Allergenen.

Ingwer


Seit 2002 wird Ingwer in Deutschland in der Pferdefütterung als Heilmittel bei Entzündungen und Arthrosen eingesetzt. Die Bitterstoffe Shogaole und Gingerole wirken Stoffwechselfördernd und entzündungshemmend.

Ingwer hat eine antibakterielle Wirkung, ausserdem antimietisch (vor Erbrechen schützend),durchblutungs- und verdauungsfördernd. Wegen seiner wärmenden Wirkung wird Ingwer in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt gegen Erkältungen, Husten und Nierenbeschwerden.

Lavendelblüten


Das überaus angenehm duftende ätherische Öl der Blüten ist der Hauptwirkstoff des Lavendels. Lavendelblüten wirken beruhigend auf das Zentralnervensystem und beruhigen auch die Bronchien. In Magen und Darm wirken sie krampflösend, desinfizierend und Anregend auf den Verdauungsfluss.

Löwenzahn


Obwohl fast ausschliesslich als Unkraut bekannt besitzt Löwenzahn erstaunliche therapeutische Fähigkeiten. Die Wurzel ist eine der Wirksamsten Arzneien zur Entgiftung.

Die Blätter enthalten hohe Mengen an Kalium, man sagt ihnen eine harntreibende Wirkung zu. Grossen Nutzen bringt die Pflanze auch bei Hautproblemen, Ekzemen sowie arthritischen Leiden.

Petersilie


Enthält ätherisches Oel, Flavonoide, Phtalide, Vitamin A, E,C und viel Eisen. Die Flavonoide wirken entzündungshemmend, das ätherische Oel Myristicin harntreibend.

Die Blätter sind reich an Vitamin und Mineralstoffen. Sie fördern den Abtransport von Stoffwechselschlacken und deren Ausschaffung über die Nieren.

Ringelblume


Die Ringelbume ist eine der bekanntesten und vielseitigsten Heilpflanzen. Die Blütenblätter eignen sich ausgezeichnet zur Heilung angegriffener und entzündeter Haut. Sie wirkt auch antiseptisch und kann damit Infektionen verhindern und die Wundheilung Beschleunigen.

Die Ringelblume gilt auch als entgiftendes Kraut, mit dem Fieber, Infektionen und systemische Hautkrankheiten wie Ekzeme behandelt werden.

Sanddorn


Sanddornbeeren sind wahre Vitaminbomben und helfen bei Mangelzuständen und dessen Folgen.

Bei Erkältungsneigung, nach längeren Krankheiten wenn das Immunsystem geschwächt ist, bei Frühjahrsmüdigkeit und Vitamin C Mangel.

Für alte Pferde eine wertvolle Futterergänzung, z.B.: um ein Mash aufzuwerten. Sanddorn ist eine der wenigen Pflanzen die Vitamin B12 enthalten.

Schwarzkümmel


Reiner Schwarzkümmel wird als Öl oder Samen angeboten und hat eine starke Wirkung auf das Immunsystem. Bewährt hat er sich bei allgemeiner Abwehrschwäche, bei Hautproblemen wie Allergien, Sommerekzem, Hautpilz und Schuppenbildung. Ebenso wertvoll ist Schwarzkümmel bei der Behandlung von Atemwegsbeschwerden und Hustenerkrankungen.

Er wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, verdauungsfördernd und antimykotisch. (Nicht zu verwechseln mit dem weniger wertvollen und daher billigeren Schwarzkümmelkuchen, einem Rückstand der Schwarzkümmelverarbeitung)

Thymian


Als Heilpflanze der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Gebiet wo er nicht hilfreich ist. Seine grösste Stärke liegt allerdings in der heilsamen Wirkung auf die Atemwege. Dort wirkt er schleimlösend, schmerzstillend, desinfizierend, krampflösend, hilft bei Bronchitis, Halsentzündung und Kehlkopfkatarrh. Daher ist Thymian oft Bestandteil einer Hustenkräutermischung.

Ans


Anis hat vielfältige und intensive Wirkungen auf den Körper des Pferdes. Die Muskulatur des Verdauungstraktes entspannt sich, Krämpfe können gelöst werden und Gasansammlungen weitertransportiert. Anis ist daher gut geeignet um für Krampfkoliken anfällige Pferde prophylaktisch zu versorgen oder die Nachbehandlung einer Kolik zu unterstützen.

Anis ist auch ein Lungenwirksames Kraut und wird gegeben um festsitzenden Schleim zu verflüssigen der somit leichter abtransportiert werden kann. Pferde fressen Anis in der Regel sehr gerne.